Lions District 111 LogoHerzlich Willkommen bei den
Lions Clubs International
Berlin - Brandenburg - Mecklenburg - Vorpommern

Mai 2012
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Aktuelle Termine


07.06.2012

Lions Stammtisch
Berlin


09.06.2012

4. Kabinett-Sitzung und Ämterübergabe
Mecklenburg/Vorpommern


10.06.2012

Vorstands-Seminar für Präsi/Schatzm./Activity/PR
Mecklenburg/Vorpommern

an diesem Tag dürfen keine Clubveranstaltungen stattfinden


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Distrikt-Neujahrsempfang am 9. Januar – Brennofen ganz oben auf der Wunschliste

 
 
 

Prof. Dr. Klaus Federn – ein Mann von echtem Schrot und Korn feierte seinen 100. Geburtstag

 
 

„Greift nur hinein ins volle Menschenleben. Ein jeder lebt’s, nicht vielen ist’s bekannt und wo ihr’s packt, da ist es interessant.“ Diese Sentenz aus Goethes Faust könnte über dem Leben von Klaus Federn stehen. Einem langen und interessanten Leben. Klaus Federn, em. o. Professor und Dr. Ing., wurde am 21. Dezember 1910 in Berlin geboren. Es war der Beginn eines langen erfolgreichen Lebens, das – wie seine Familie und seine zahlreichen Freunde hoffen – noch lange nicht zu Ende sein wird.

1928 Praktikant in der Maschinenfabrik Carl Schenk in Darmstadt, wo er sich schon damals mit der Konstruktion von Auswuchtmaschinen beschäftigte. Seit 1947 hält er Vorlesungen an der Technischen Hochschule Darmstadt und wird 1963 zum Hochschullehrer an der Techni-schen Universität Berlin, Lehrstuhl für Maschinenelemente, berufen. Was nun folgt, ist eine Straße des beruflichen Erfolgs: Leiter des Instituts für Konstruktionslehre und Thermische Maschinen, 1968 bis 1970 Dekan des Fachbereichs Konstruktion und Fertigung der Fakultät für Maschinenwesen der TU Berlin. Stellvertretender Vorsitzender der neu gegründeten VDI-Fachgruppe Schwingungstechnik und Mitglied des multinationalen Kreises, dessen Initiative zur Gründung des ISO/TC 108WG 3 „Maschinenschwingungen“ führte. Ab 1964 Leiter der Deutschen Delegation im ISO/TC 108 und damit maßgeblich an der Erarbeitung der für die Auswuchttechnik elementaren Grundlage der Richtlinie „Auswuchten starrer Rotoren“ betei-ligt, der er weltweit Geltung verschafft. Mehrere Jahre Mitglied und stellvertretender Vorsit-zender des Ausschusses im Beirat des Normenausschusses Akustik und Schwingungstechnik. 50 deutsche und 30 ausländische Patente tragen seinen Namen. 1989 Verleihung des Bundes-verdienstkreuzes und 1991 Ehrenmitgliedschaft der TU Berlin. Klaus Federn ist ein Mann, der zum einen wegen seiner hohen wissenschaftlichen Reputation und wegen seiner Fähigkeit zur praktischen Umsetzung theoretischer Erkenntnisse, zum anderen aber auch wegen seines zuvorkommenden, ausgeglichenen Wesens hoch geschätzt wird.

Ein vorbildlicher Familienvater ist er, auch ein konsequenter Mann, ohne dabei sektiererisch zu sein. So ist er „strenggläubiger“ Vegetarier, doch immer so, dass seine „Mitesser“ sich nicht verunsichert fühlen. Als Sportler ein beachtenswerter Skiläufer, ein brillanter Tennisspieler und – woran sich nicht zuletzt die Damen des Lions Clubs Berlin-Brandenburg noch heute gern erinnern – ein begnadeter Tänzer. Am 1. Juli 1966 trat Klaus Federn dem LC Berlin-Brandenburg bei – einem von damals drei (!) Lions Clubs in Berlin. Von Beginn an begeisterte er durch seinen Einsatz für die Sache der Lions. Man muss lange und aufmerksam in den noch vorhandenen Anwesenheitslisten blättern um das Lionstreffen zu finden, an dem er nicht teilgenommen hat. Und so heißt es bei uns: „Keine Activity ohne Klaus Federn“. Im Sommer wie im Winter, bei jeder Wetterlage und immer „volles Rohr“. 1977/78 Präsident des Clubs, gestaltete Federn ein sehr erfolgreiches Jahr. Und beschenkte seine Clubfreunde und deren Damen mit einer Weihnachtsfeier von besonderer Art und Qualität, in Anwesenheit von Santa Claus und seinem Knecht Rupprecht. Dies gibt es woanders auch. Aber so kaum!

Nun hat unser Lionsfreund Klaus Federn sein 100. Lebensjahr vollendet und das in voller geistiger und sogar körperlicher Frische. Ein großes Geschenk für ihn, seine Familie und seine Freunde, die ihm an dieser Stelle Dank sagen dafür, dass er fast ein halbes Jahrhundert lang treu zur Fahne gestanden hat und in seiner liebenswerten Art und seiner überwältigenden Glaubwürdigkeit das Rückgrat unserer Vereinigung bildet. Danke, lieber Freund und ad multos annos!     
Dr. Christian Etmer und Reinhard R.Oldenburg

Für seine Verdienste um die Internationale Vereinigung der Lions Clubs wurde Klaus Federn an seinem 100. Geburtstag durch unseren Distrikt-Governor Hennes Schulz mit dem Melvin Jones Fellow ausgezeichnet, der höchsten Auszeichnung unserer internationalen Organisation.

 
 
 
 

Better city, better life: Expo 2010 Shanghai - Nachbetrachtung

 
 
 

Deutsche KLQ tagten in Cottbus –Lions-Quest steht vor Weiterentwicklung

 
 

Die Kabinettbeauftragten für Lions-Quest (KLQ) aller deutschen Lions-Distrikte trafen sich am letzten November-Wochenende im brandenburgischen Cottbus. Gemeinsam mit den Ver-tretern aus unserem District Governor Hennes Schulz, 3. Vice Governor Sven Zuber, KLQ Prof. Dr. Hajo Hannich, KLQ-Berlin Susanne Reene und KLQ-Brandenburg Werner Baer widmeten sie sich dem Stand des erfolgreichsten deutschen Lions-Jugendförderprogramms für zehn- bis 15-jährige Mädchen und Jungen in den einzelnen 16 Bundesländern.

Ausgebildet wurden bisher mehr als 60.000 Lehrerinnen und Lehrer, um das Programm pro-fessionell in den Klassen umsetzen zu können. Dabei werden sie von speziellen Trainerinnen und Trainern praxisorientiert geschult, begleitet und fortgebildet. Organisiert und betreut wird das Programm vom Hilfswerk der Deutschen Lions e.V. (HDL), welches mit 14 Bundeslän-dern spezielle Verträge zu Lions-Quest hat. Auch in unserem Distrikt Ost/Nord besitzt das Programm einen sehr hohen Stellenwert, obwohl in diesem Jahr nur 265 Lehrerinnen und Lehrer ausgebildet wurden. 2007 waren es noch 539. Daher wird auch für unsere drei Bundes-länder die Struktur des Beauftragten für Lions-Quest weiterentwickelt, um wieder eine höhere Verbreitung und Verankerung des Programms zu erreichen. Für Mecklenburg-Vorpommern ist Prof. Dr. Hajo Hannich (LC Greifswald), für Brandenburg Werner Baer (LC Cottbus) und für Berlin Susanne Reene (LC Berlin-Großer Stern ) zuständig. Gegenwärtig werden bundesweit die Lions-Quest-Inhalte für Jugendliche bis 19 Jahre nach dem Beschluss des Internationalen Kongresses in Sydney erarbeitet.

Die KLQ besuchten übrigens auch den Stand des LC Cottbus auf dem Weihnachtsmarkt und genossen dann in einem Restaurant am Altmarkt den Ausklang des ersten anspruchsvollen 10stündigen Tagungstages. Dem LC Cottbus gehört auch Werner Baer an, der in Brandenburg bereits seit vielen Jahren die Fäden für Lions-Quest mit in der Hand hält. Er hatte zudem den Part der örtlichen Vorbereitung der KLQ-Tagung übernommen. Dafür herzlichen Dank!

Mehr zu Lions-Quest und auch die Ansprechpartner in unserem Distrikt sind auf unserer Internetseite zu finden.

 
 
 
 

Erlös des Benefiz-Fußballspiels gegen den FC Bundestag übergeben

 

„Alle haben gewonnen – vor allem die Kinder“, hieß es nach dem ersten offiziellen Auftritt der Lions Kicker ON im Oktober-Newsletter. Die Mannschaft mit Spielern aus 18 Lions Clubs unseres Distrikts hatte sich nach torloser erster Halbzeit am Ende zwar mit 0:4 geschla-gen geben müssen, doch der Erlös von mehr als 10.000 Euro zugunsten des Löwenkinder-Chors und der Kinderwohngruppe Arno-Holz-Straße in Berlin ließ dann alle strahlen. Zu Monatsbeginn konnten die Ausrichter des Spiels vom LC Berlin-Pariser Platz nun zwei Schecks überreichen. Dazu trafen sich die Präsidentin Irmgard Kirstgen und der Fördervereinvorsit-zende Helmut Albert sowie weitere Mitglieder des Clubs mit Dr. Elke Nowotny und Peter Berding in der Kinderwohngruppe in Berlin-Steglitz.

Der Verein Kinderschutz-Zentrum Berlin betreut dort Kinder im Alter von zwei bis zwölf Jahren, die vom Jugendamt vorgeschlagen werden, um sich und ihrer Familie eine „Auszeit“ zu gönnen. Irmgard Kirstgen: „Wir unterstützen die Kinderwohngruppe seit fast zehn Jahren und so hat sich inzwischen schon eine Freundschaft herausgebildet – gern greifen wir unter-stützend auch dann ein, wenn mal eine Waschmaschine oder ähnliches ausfällt. Die zurzeit dort lebenden Kinder haben wir zusätzlich noch mit Weihnachtsgeschenken überrascht.“

Der zweite Scheck über 5000 Euro wurde bei einem Auftritt des Löwenkinder-Chors – vom LC Berlin-Pariser Platz 2007 ins Leben gerufen – in den Potsdamer Platz Arkaden an den Projektleiter, Lionsfreund Joachim Crewett, und dem betreuenden Chorleiter, Jan Olberg, übergeben. „Die zauberhafte Atmosphäre der Arkaden passte einfach zum Anlass“, so Irmgard Kirstgen.


 
 

Jugendförderung im besonderen Fokus des LC Cottbus

 
 
 

Leo-Club Brandenburg hilft beim Klären vergessener Schicksale

 

„Vermisstensuche“ heißt eine ungewöhnliche Activity des Leoclubs Brandenburg an der Havel. Laut Präsident Christian Jankowski sei es kürzlich wieder gelungen, ein Schicksal 65 Jahre nach Kriegsende aufzuklären. Demnach hatte sich die inzwischen 83-jährige Irmgard K. an den Leoclub gewandt, um aus ihrer Jugend zu berichten. 1927 in einem Dorf im Kreis Schlawe/Pommern geboren, verließ sie 1943 ihr Elternhaus, um in einem nahe gelegenen Gutshof als Dienstmädchen zu arbeiten. Dort lernt sie auch ihren zukünftigen Ehemann ken-nen, der als Traktorist angestellt war. Kurz nach Kriegsende heirateten die beiden und sind bis heute glücklich miteinander. Nur der Kontakt zu den drei Blondschöpfen Bernd, Eta und Re-na, den von Irmgard K. oft beaufsichtigten Kindern der Gutsbesitzer, sei in der Zeit abgebrochen. Ob die Leos da helfen können?

Na klar! Ihre Suche beginnt im Kreis Jever/Friesland. Dorthin, so wusste die alte Dame noch, hatte die Familie übersiedeln können. Über Einwoh-nermeldeämter und Stadtarchiven führt die Suche letztendlich zur Ururenkelin des Bruders des Gutsherren. Kurz darauf kommt eine E-Mail mit der Telefonnummer von Bernd, einem der einstigen Blondschöpfe und inzwischen auch schon 72 Jahre alt. Die Überraschung, noch einmal etwas von seinem Kindermädchen zu hören ist groß. Auch sind die Erinnerungen des damals erst Siebenjährigen etwas verschwommen, aber er kann sich noch lebhaft an die wun-dervollen Pfannkuchen erinnern, die Irmgard backen konnte. Berichten kann er zudem, dass sich auch seine Geschwister noch bester Gesundheit erfreuen. Jetzt muss nur noch ein Wie-dersehen organisiert werden. Bernd, der in der Nähe von Irmgard K. ohnehin des Öfteren Urlaub macht, verspricht die Fotoalben seiner verstorbenen Mutter mitzubringen. Und sein Kindermädchen wird nach 65Jahren noch einmal Pfannkuchen für ihn backen…


 
 

Schräge Töne zum Fest – eine nicht alltägliche Charity

 
 

Zimtsterne, Glühwein und Butterstollen unter einem bunt leuchtenden Weihnachtsbaum, fest-lich gekleidete Gäste in einem edlen Ambiente und Künstler, die mit sanften Rhythmen für besinnliche Stimmung sorgen: In der Adventszeit erfreut das die Herzen der Menschen und lässt sie ihre Geldbörsen öffnen, um großzügig zu spenden. Beim Lions Club Berlin-Savigny war diesmal alles anders: Statt Weihnachtsgebäck gab es Kalbfleischbouletten, statt eines Weihnachtsbaums leuchteten Kristalllüster, statt festlich gekleideter Gäste waren Jeans und Rollkragenpullover neben Anzug und Cocktailkleid en vogue und anstelle sanfter Rhythmen wurden schräge Töne gespielt: Modern und Free Jazz zum vierten Advent! Ein Experiment, das als gelungen bezeichnet werden darf.

Sechs Musiker sorgten für dieses wirklich ungewöhnliche Erlebnis, wenn man es mit den vie-len eher beschaulichen Aktivitäten am Ende eines Jahres vergleicht, mit denen die meisten Lions Clubs für den guten Zweck Spenden sammeln. Als „Xmas Jazz-Jam-Session“ war die Veranstaltung angekündigt worden und es wurde nicht wenig mehr verraten, als dass „Studenten vom Jazz-Institut Berlin“ unter der Leitung von Peter Weniger spielen würden. Nun bürgt der Name dieses Saxophonisten unter Jazz-Kennern allein für höchste musikalische Qualität und Fans wissen, dass Weniger mit Stars wie Peter Herbolzheimer und in der Big Band des Südwestdeutschen Rundfunks gespielt hat. Doch hätten die Lionsfreunde verraten, dass der inzwischen als Professor am Berliner Jazz-Institut unterrichtende Weniger mit seinen Studenten zwischen Modern und Free Jazz wandeln würde, so wären wohl nur die echten Fans dieser nicht gerade massentauglichen Stilrichtungen zur Charity-Veranstaltung erschienen.

So aber war das Restaurant „Weinrot“ im Hotel Savoy, dem Clubtreffpunkt der Lionsfreunde, schnell gefüllt und auch jene Gäste, die sich anfangs von den vermeintlich disharmonischen Klängen überrascht zeigten, sparten im Laufe des Abends nicht mit Applaus für die vielen vielseitigen Soli, die von den Musikern dargeboten wurden. Am Ende stand auch beim Publikum, das dem Modern und Free Jazz bislang wenig abgewinnen konnte, die Erkenntnis: Nur wer sein Instrument wirklich perfekt beherrscht, wer gleichsam ein begabter Solist ist, kann auf der experimentellen Bühne dieser Musikstile sicher agieren. Dass die Musiker um Peter Weniger mehr als nur Studenten am Beginn ihrer Ausbildung sind, wurde schnell deutlich: Hier waren Könner zusammengekommen, um einer nicht alltäglichen Charity-Veranstaltung zum Erfolg zu verhelfen. Und so manch ein Gast fand auf diesem Weg Zugang zu einem bis-lang ungewohnten Musikstil.

Für die Lions Berlin-Savigny bedeutete dies: Einerseits kamen durch die Eintrittsgelder Spenden für junge Musiker zusammen, andererseits wurde dem avantgardistischen Jazz neues Publikum erschlossen. Nicht zuletzt war der Erfolg auch ein Beweis dafür, dass immer wieder Mut für ungewöhnliche Veranstaltungen gefragt ist, um dem Gedanken „We serve“ neue Kraft zu geben.Bernd Schwintowski

 
 
 
 

Zuschuss für Weihnachtsfeier der Tee- und Wärmestube in Königs Wusterhausen

 
 
 

Termine

 

Lions-Stammtisch jeden ersten Donnerstag im Monat um 13 Uhr im „Reinhard’s“ am Kurfürstendamm (Kurfürstendamm 27, 10719 Berlin). Anmeldungen über Dr. Joachim Petrasch, Telefon 030-7866906 bzw. E-Mail petrasch1@freenet.de, sind erbeten.

Sonntag, 9. Januar 2011, 11 Uhr Distrikt-Neujahrsempfang im dbb forum berlin (Friedrichstraße 169/170 in Berlin-Mitte – gegenüber den Galeries Lafayette)


 
 

In eigener Sache:

 

Newsletter Lions 111ON Januar 2011 zum Download:

Newsletter_Januar_2011_Lions111ON_Deutschland.pdf (768 KB)