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Distrikt-Neujahrsempfang am 9. Januar – Brennofen ganz oben auf der Wunschliste
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Der Erlös unseres Lions-Distrikt-Neujahrsempfangs 2011 soll der Paul-und-Charlotte-Kniese-Schule in Berlin-Lichtenberg zugutekommen. Ganz oben auf der Wunschliste steht ein neuer Brennofen für die Keramik- und Kunstwerkstatt, erklärte Schulleiterin Birgit Danicke. In der überregionalen Sonderschule mit dem Schwerpunkt Sehbehinderung und Sehschädigung wer-den 45 schwerst mehrfach behinderte Kinder aus allen Teilen Berlins und in einigen Kindern und Jugendlichen aus Brandenburg unterrichtet. Im selben Haus ist zudem eine „normale“ Grundschule mit etwas mehr als 300 Mädchen und Jungen untergebracht. Beide Ganztagsein-richtungen kooperieren miteinander. Birgit Danicke wird beim Lions-Neujahrsempfang natür-lich mit dabei sein. „Kontakte sind immer wichtig“, sagte sie und verwies darauf, dass die Schule auch an Patenschaften unter anderem für Betreuungszeiten, Schulsozialarbeit, Arbeitsgemeinschaften oder Projekte interessiert ist. „Vielleicht ergibt sich ja die eine oder andere Zusammenarbeit mit einzelnen Lions oder Lions Clubs“, so ihre Hoffnung.
Der Distrikt-Neujahrsempfang findet am Sonntag, 9. Januar um 11 Uhr im dbb forum berlin in der Berliner Friedrichstraße 169/Ecke Französische Straße statt. Für eine Kinderbetreuung ist dort ebenfalls gesorgt. Die Einladungen an alle Lionsfreunde unseres Distrikts waren bereits Mitte Dezember per E-Mail verschickt worden. Der Teilnahmebeitrag beträgt 25 Euro pro Person, für Kinder zwischen 8 und 14 Jahren fünf Euro. Dieser kann wie Spenden für die Paul-und-Charlotte-Kniese-Schule auf das Konto des Lions-Fördervereins des LC Berlin Bel-levue-Charlottenburg bei der DKB Deutsche Kreditbank AG mit der Nr. 20045530, BLZ 12030000, Verwendungszweck Neujahrsempfang 2011, überwiesen werden. Zusagen sind spätestens bis zum 3. Januar erbeten: über Monika Schuch vom LC Berlin Bellevue-Charlottenburg, Fax 030 60508624 bzw. E-Mail monika.schuch@gmx.de.
Der inzwischen elfte Neujahrsempfang unseres Distrikts wird vom Lions-Förderverein des LC Berlin Bellevue-Charlottenburg mit Unterstützung unseres Governors Hennes Schulz, des LC Berlin Bellevue-Charlottenburg, des LC Berlin-Meilenwerk und dem New Century LC Berlin-Victoria organisiert.
Übrigens: Birgit Danicke lädt bereits jetzt zum „Tag der offenen Tür“ der Paul-und-Charlotte-Kniese-Schule am Sonnabend, 22. Januar, von 10 bis 13 Uhr ein. Die Adresse: Erich-Kurz-Straße 6-10, 10319 Berlin-Lichtenberg. Mehr im Internet unter www.kniese-schule-berlin.de.
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Prof. Dr. Klaus Federn – ein Mann von echtem Schrot und Korn feierte seinen 100. Geburtstag
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 „Greift nur hinein ins volle Menschenleben. Ein jeder lebt’s, nicht vielen ist’s bekannt und wo ihr’s packt, da ist es interessant.“ Diese Sentenz aus Goethes Faust könnte über dem Leben von Klaus Federn stehen. Einem langen und interessanten Leben. Klaus Federn, em. o. Professor und Dr. Ing., wurde am 21. Dezember 1910 in Berlin geboren. Es war der Beginn eines langen erfolgreichen Lebens, das – wie seine Familie und seine zahlreichen Freunde hoffen – noch lange nicht zu Ende sein wird.
1928 Praktikant in der Maschinenfabrik Carl Schenk in Darmstadt, wo er sich schon damals mit der Konstruktion von Auswuchtmaschinen beschäftigte. Seit 1947 hält er Vorlesungen an der Technischen Hochschule Darmstadt und wird 1963 zum Hochschullehrer an der Techni-schen Universität Berlin, Lehrstuhl für Maschinenelemente, berufen. Was nun folgt, ist eine Straße des beruflichen Erfolgs: Leiter des Instituts für Konstruktionslehre und Thermische Maschinen, 1968 bis 1970 Dekan des Fachbereichs Konstruktion und Fertigung der Fakultät für Maschinenwesen der TU Berlin. Stellvertretender Vorsitzender der neu gegründeten VDI-Fachgruppe Schwingungstechnik und Mitglied des multinationalen Kreises, dessen Initiative zur Gründung des ISO/TC 108WG 3 „Maschinenschwingungen“ führte. Ab 1964 Leiter der Deutschen Delegation im ISO/TC 108 und damit maßgeblich an der Erarbeitung der für die Auswuchttechnik elementaren Grundlage der Richtlinie „Auswuchten starrer Rotoren“ betei-ligt, der er weltweit Geltung verschafft. Mehrere Jahre Mitglied und stellvertretender Vorsit-zender des Ausschusses im Beirat des Normenausschusses Akustik und Schwingungstechnik. 50 deutsche und 30 ausländische Patente tragen seinen Namen. 1989 Verleihung des Bundes-verdienstkreuzes und 1991 Ehrenmitgliedschaft der TU Berlin. Klaus Federn ist ein Mann, der zum einen wegen seiner hohen wissenschaftlichen Reputation und wegen seiner Fähigkeit zur praktischen Umsetzung theoretischer Erkenntnisse, zum anderen aber auch wegen seines zuvorkommenden, ausgeglichenen Wesens hoch geschätzt wird.
Ein vorbildlicher Familienvater ist er, auch ein konsequenter Mann, ohne dabei sektiererisch zu sein. So ist er „strenggläubiger“ Vegetarier, doch immer so, dass seine „Mitesser“ sich nicht verunsichert fühlen. Als Sportler ein beachtenswerter Skiläufer, ein brillanter Tennisspieler und – woran sich nicht zuletzt die Damen des Lions Clubs Berlin-Brandenburg noch heute gern erinnern – ein begnadeter Tänzer. Am 1. Juli 1966 trat Klaus Federn dem LC Berlin-Brandenburg bei – einem von damals drei (!) Lions Clubs in Berlin. Von Beginn an begeisterte er durch seinen Einsatz für die Sache der Lions. Man muss lange und aufmerksam in den noch vorhandenen Anwesenheitslisten blättern um das Lionstreffen zu finden, an dem er nicht teilgenommen hat. Und so heißt es bei uns: „Keine Activity ohne Klaus Federn“. Im Sommer wie im Winter, bei jeder Wetterlage und immer „volles Rohr“. 1977/78 Präsident des Clubs, gestaltete Federn ein sehr erfolgreiches Jahr. Und beschenkte seine Clubfreunde und deren Damen mit einer Weihnachtsfeier von besonderer Art und Qualität, in Anwesenheit von Santa Claus und seinem Knecht Rupprecht. Dies gibt es woanders auch. Aber so kaum!
Nun hat unser Lionsfreund Klaus Federn sein 100. Lebensjahr vollendet und das in voller geistiger und sogar körperlicher Frische. Ein großes Geschenk für ihn, seine Familie und seine Freunde, die ihm an dieser Stelle Dank sagen dafür, dass er fast ein halbes Jahrhundert lang treu zur Fahne gestanden hat und in seiner liebenswerten Art und seiner überwältigenden Glaubwürdigkeit das Rückgrat unserer Vereinigung bildet. Danke, lieber Freund und ad multos annos!
Dr. Christian Etmer und Reinhard R.Oldenburg
Für seine Verdienste um die Internationale Vereinigung der Lions Clubs wurde Klaus Federn an seinem 100. Geburtstag durch unseren Distrikt-Governor Hennes Schulz mit dem Melvin Jones Fellow ausgezeichnet, der höchsten Auszeichnung unserer internationalen Organisation.
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Better city, better life: Expo 2010 Shanghai - Nachbetrachtung
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Im September-Newsletter hatte Michael Schumann vom LC Berlin-Brandenburg auch Lionsfreunde anderer Clubs zur Teilnahme an einer Exkursion zur Expo 2010 im chinesischen Shanghai eingeladen. Hier sein „Abschlussbericht“:
Die Expo 2008 im spanischen Saragossa hat Highlights gesetzt, die in Hannover 2000 ebenso. Doch das alles ist nichts gegen Zahlen, Fakten und Impressionen der diesjährigen Expo in Shanghai, die am 31. Oktober ihre Tore schloss. Mehr als 70 Millionen Besucher waren dort, ein Rekord. 246 Länder und Institutionen haben sich beteiligt und boten sehenswerte Pavillons auf der intelligent und spannend angelegten über drei Quadratkilometer großen Fläche auf beiden Seiten des Huangpu-Flusses. Das Expo-Motto „Better City, better life“ sollte den Wunsch der Menschheit nach einem besseren Leben in den Städten der Zukunft aufgreifen, verbunden mit der Forderung nach nachhaltigen Konzepten zur Stadtentwicklung.
Sozusagen kurz vor Toresschluss nutzte eine Delegation des LC Berlin-Brandenburg die Chance, sich nicht nur auf der Weltausstellung umzusehen, sondern auch interessante Kontakte zu knüpfen. Den Teilnehmern standen zwei versierte chinesische Übersetzer zur Seite, ohne die man in China nicht auskommt. Die Unterbringung der Delegation im Swissotel bot einen ebenso angenehmen Rahmen wie die sinnvoll ausgewählten Lokalitäten zum Essen.
Auf der Expo selbst musste natürlich der eindrucksvolle Pavillon Chinas besichtigt werden, bei dem auch die langen Warteschlangen mit Geduld ertragen wurden und letztlich nichts ausmachten. Die Besucher wurden reich belohnt durch Darstellungen einer optisch hervorra-gend inszenierten Zeitreise durch die chinesische Geschichte. Den deutschen Pavillon indes – der passend zum Motto als „balancity“ firmierte – konnten die Teilnehmer ohne Warteschlangen als VIP-Delegation betreten und wurden von der Pressesprecherin Marion Conrady be-grüßt und bewirtet. Besucht wurde ferner das Hamburg House. Mit diesem Bau des ersten zertifizierten Passivhauses in China beteiligte sich die Hansestadt Hamburg an der Expo 2010 in Shanghai. Ziel war es, mit dem Hamburg House ein modellhaftes Gebäude auf höchstem umwelttechnischem Niveau zu errichten. Die hohen ökologischen Standards wurden den Kli-maverhältnissen vor Ort angepasst und besitzen Referenzcharakter.
Neben diesem facettenreichen Programm hatten die Teilnehmer auch Gelegenheit, sich in Hintergrundgesprächen über die neue Rolle Chinas in Wirtschaft, Politik und Medien infor-mieren zu lassen. Unter anderem traf die Delegation mit dem General Manager der Dr. Oetker Gruppe in China Till Kundt zusammen, der in spannender Weise über seine Erlebnisse im Gastland referierte. Der Vizepräsident der China Europe International Business School (CEIBS) Prof. Dr. Dr. Rolf D. Cremer führte die Gruppe sachkundig über seinen Campus und stellte sich ebenfalls den zahlreichen Fragen.
Wer in Shanghai zu Besuch ist, muss natürlich auch die obligatorische Bootsfahrt auf dem Huangpu um den sogenannten Bund machen. Hierbei genossen die Teilnehmer – fotografisch und auch sonst – den Reiz der einbrechenden Dunkelheit mit den erstrahlten Wolkenkratzern sowie den angelegten und hell erleuchteten Kreuzfahrtschiffen. Abgerundet wurde die Reise durch einen Besuch des berühmten Yu-Gartens, des Jing-Mao-Towers, der Altstadt mit ihren beeindruckenden Märkten, einer typischen Teeprobe und natürlich durch den Abstecher in das junge Szeneviertel Xintiandi.
Im Ergebnis muss man sagen, dass die Reise – schon allein wegen der langen Flugzeit - anstrengend war, sich aber in jedem Falle gelohnt hat. Das angebotene Programm und die Gast-freundschaft der Expo haben alle Erwartungen übertroffen. Für den Berichterstatter steht fest: Er kommt wieder nach Shanghai, auch ohne Weltausstellung.
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Deutsche KLQ tagten in Cottbus –Lions-Quest steht vor Weiterentwicklung
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 Die Kabinettbeauftragten für Lions-Quest (KLQ) aller deutschen Lions-Distrikte trafen sich am letzten November-Wochenende im brandenburgischen Cottbus. Gemeinsam mit den Ver-tretern aus unserem District Governor Hennes Schulz, 3. Vice Governor Sven Zuber, KLQ Prof. Dr. Hajo Hannich, KLQ-Berlin Susanne Reene und KLQ-Brandenburg Werner Baer widmeten sie sich dem Stand des erfolgreichsten deutschen Lions-Jugendförderprogramms für zehn- bis 15-jährige Mädchen und Jungen in den einzelnen 16 Bundesländern.
Ausgebildet wurden bisher mehr als 60.000 Lehrerinnen und Lehrer, um das Programm pro-fessionell in den Klassen umsetzen zu können. Dabei werden sie von speziellen Trainerinnen und Trainern praxisorientiert geschult, begleitet und fortgebildet. Organisiert und betreut wird das Programm vom Hilfswerk der Deutschen Lions e.V. (HDL), welches mit 14 Bundeslän-dern spezielle Verträge zu Lions-Quest hat. Auch in unserem Distrikt Ost/Nord besitzt das Programm einen sehr hohen Stellenwert, obwohl in diesem Jahr nur 265 Lehrerinnen und Lehrer ausgebildet wurden. 2007 waren es noch 539. Daher wird auch für unsere drei Bundes-länder die Struktur des Beauftragten für Lions-Quest weiterentwickelt, um wieder eine höhere Verbreitung und Verankerung des Programms zu erreichen. Für Mecklenburg-Vorpommern ist Prof. Dr. Hajo Hannich (LC Greifswald), für Brandenburg Werner Baer (LC Cottbus) und für Berlin Susanne Reene (LC Berlin-Großer Stern ) zuständig. Gegenwärtig werden bundesweit die Lions-Quest-Inhalte für Jugendliche bis 19 Jahre nach dem Beschluss des Internationalen Kongresses in Sydney erarbeitet.
Die KLQ besuchten übrigens auch den Stand des LC Cottbus auf dem Weihnachtsmarkt und genossen dann in einem Restaurant am Altmarkt den Ausklang des ersten anspruchsvollen 10stündigen Tagungstages. Dem LC Cottbus gehört auch Werner Baer an, der in Brandenburg bereits seit vielen Jahren die Fäden für Lions-Quest mit in der Hand hält. Er hatte zudem den Part der örtlichen Vorbereitung der KLQ-Tagung übernommen. Dafür herzlichen Dank!
Mehr zu Lions-Quest und auch die Ansprechpartner in unserem Distrikt sind auf unserer Internetseite zu finden.
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Erlös des Benefiz-Fußballspiels gegen den FC Bundestag übergeben
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„Alle haben gewonnen – vor allem die Kinder“, hieß es nach dem ersten offiziellen Auftritt der Lions Kicker ON im Oktober-Newsletter. Die Mannschaft mit Spielern aus 18 Lions Clubs unseres Distrikts hatte sich nach torloser erster Halbzeit am Ende zwar mit 0:4 geschla-gen geben müssen, doch der Erlös von mehr als 10.000 Euro zugunsten des Löwenkinder-Chors und der Kinderwohngruppe Arno-Holz-Straße in Berlin ließ dann alle strahlen. Zu Monatsbeginn konnten die Ausrichter des Spiels vom LC Berlin-Pariser Platz nun zwei Schecks überreichen. Dazu trafen sich die Präsidentin Irmgard Kirstgen und der Fördervereinvorsit-zende Helmut Albert sowie weitere Mitglieder des Clubs mit Dr. Elke Nowotny und Peter Berding in der Kinderwohngruppe in Berlin-Steglitz.
Der Verein Kinderschutz-Zentrum Berlin betreut dort Kinder im Alter von zwei bis zwölf Jahren, die vom Jugendamt vorgeschlagen werden, um sich und ihrer Familie eine „Auszeit“ zu gönnen. Irmgard Kirstgen: „Wir unterstützen die Kinderwohngruppe seit fast zehn Jahren und so hat sich inzwischen schon eine Freundschaft herausgebildet – gern greifen wir unter-stützend auch dann ein, wenn mal eine Waschmaschine oder ähnliches ausfällt. Die zurzeit dort lebenden Kinder haben wir zusätzlich noch mit Weihnachtsgeschenken überrascht.“
Der zweite Scheck über 5000 Euro wurde bei einem Auftritt des Löwenkinder-Chors – vom LC Berlin-Pariser Platz 2007 ins Leben gerufen – in den Potsdamer Platz Arkaden an den Projektleiter, Lionsfreund Joachim Crewett, und dem betreuenden Chorleiter, Jan Olberg, übergeben. „Die zauberhafte Atmosphäre der Arkaden passte einfach zum Anlass“, so Irmgard Kirstgen.
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Jugendförderung im besonderen Fokus des LC Cottbus
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Die 32 Mitglieder des LC Cottbus können auf ein erfolgreiches Jahr 2010 zurückblicken. Durch ihr Engagement konnten verschiedene soziale Projekte mit einer Gesamtsumme von 24.240 Euro unterstützt werden. Das gesellschaftliche Engagement der Lionsfreunde hat viele Facetten. So konnten der Bau eines Spielplatzes nach einer Initiative des Deutschen Erwach-senenbildungswerkes (DEB) unterstützt und wichtige Bildungsreisen in Schulen ermöglicht werden.
Das erfolgreiche Jugendförderprogramm Lions-Quest für 10- bis 15-jährige Mädchen und Jungen hat auch in Cottbus und Umgebung eine hohe Priorität. Der Club ermöglicht hier seit vielen Jahren diese Ausbildungen. Ebenso wird das bundesweit größte Programm zur Ge-sundheitsförderung, Sucht- und Gewaltvorbeugung an Grundschulen „Klasse2000“ gefördert. Aber auch die Herausgabe eines neuen Familienatlasses für die Cottbuser, Therapiegeräte für die Kinderklinik des Carl-Thiem-Klinikums Cottbus und die Bauhausschule sowie ein Sport-gerät für die Cottbuser Turntalenteschule konnten durch finanzielle Unterstützung realisiert werden. Gewürdigt und gefördert wurde die Arbeit der AIDS-Hilfe Lausitz sowie der Stiftung Fürst Pückler Museum Schloss und Park Branitz. Einer international tätigen Organi-sation zugehörig, unterstützte der Lions Club Cottbus aber auch nach dem verheerenden Erd-beben in Haiti, den Flutkatastrophen in Pakistan und Polen sowie bei der Ausbildung von Schülerinnen und Schülern in Namibia.
Die dafür notwendigen finanziellen Mittel werden unter anderem durch den Wohltätigkeits-ball im Radisson Blu Hotel Cottbus, der übrigens am 9. April 2011 zum 15. Mal durchgeführt wird, das Benefizkonzert der Cottbuser Service Clubs im Kunstmuseum Dieselkraftwerk und den Stand der Lionsfreunde auf dem Weihnachtsmarkt sowie weitere Projekte bereitgestellt. Im nächsten Jahr kommt ein neues Vorhaben hinzu: am 14. Mai 2011 findet das 1. Lions-Spiel-Golf-Turnier im Sportpark Cottbus (Ortsteil Gallinchen) statt. Dessen Erlös und der Erlös aus dem diesjährigen Weihnachtsmarktstand sollen zur Beschaffung eines neuen Kühl-fahrzeuges für die Cottbuser Tafel beitragen. Sven Zuber
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Leo-Club Brandenburg hilft beim Klären vergessener Schicksale
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„Vermisstensuche“ heißt eine ungewöhnliche Activity des Leoclubs Brandenburg an der Havel. Laut Präsident Christian Jankowski sei es kürzlich wieder gelungen, ein Schicksal 65 Jahre nach Kriegsende aufzuklären. Demnach hatte sich die inzwischen 83-jährige Irmgard K. an den Leoclub gewandt, um aus ihrer Jugend zu berichten. 1927 in einem Dorf im Kreis Schlawe/Pommern geboren, verließ sie 1943 ihr Elternhaus, um in einem nahe gelegenen Gutshof als Dienstmädchen zu arbeiten. Dort lernt sie auch ihren zukünftigen Ehemann ken-nen, der als Traktorist angestellt war. Kurz nach Kriegsende heirateten die beiden und sind bis heute glücklich miteinander. Nur der Kontakt zu den drei Blondschöpfen Bernd, Eta und Re-na, den von Irmgard K. oft beaufsichtigten Kindern der Gutsbesitzer, sei in der Zeit abgebrochen. Ob die Leos da helfen können?
Na klar! Ihre Suche beginnt im Kreis Jever/Friesland. Dorthin, so wusste die alte Dame noch, hatte die Familie übersiedeln können. Über Einwoh-nermeldeämter und Stadtarchiven führt die Suche letztendlich zur Ururenkelin des Bruders des Gutsherren. Kurz darauf kommt eine E-Mail mit der Telefonnummer von Bernd, einem der einstigen Blondschöpfe und inzwischen auch schon 72 Jahre alt. Die Überraschung, noch einmal etwas von seinem Kindermädchen zu hören ist groß. Auch sind die Erinnerungen des damals erst Siebenjährigen etwas verschwommen, aber er kann sich noch lebhaft an die wun-dervollen Pfannkuchen erinnern, die Irmgard backen konnte. Berichten kann er zudem, dass sich auch seine Geschwister noch bester Gesundheit erfreuen. Jetzt muss nur noch ein Wie-dersehen organisiert werden. Bernd, der in der Nähe von Irmgard K. ohnehin des Öfteren Urlaub macht, verspricht die Fotoalben seiner verstorbenen Mutter mitzubringen. Und sein Kindermädchen wird nach 65Jahren noch einmal Pfannkuchen für ihn backen…
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Schräge Töne zum Fest – eine nicht alltägliche Charity
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 Zimtsterne, Glühwein und Butterstollen unter einem bunt leuchtenden Weihnachtsbaum, fest-lich gekleidete Gäste in einem edlen Ambiente und Künstler, die mit sanften Rhythmen für besinnliche Stimmung sorgen: In der Adventszeit erfreut das die Herzen der Menschen und lässt sie ihre Geldbörsen öffnen, um großzügig zu spenden. Beim Lions Club Berlin-Savigny war diesmal alles anders: Statt Weihnachtsgebäck gab es Kalbfleischbouletten, statt eines Weihnachtsbaums leuchteten Kristalllüster, statt festlich gekleideter Gäste waren Jeans und Rollkragenpullover neben Anzug und Cocktailkleid en vogue und anstelle sanfter Rhythmen wurden schräge Töne gespielt: Modern und Free Jazz zum vierten Advent! Ein Experiment, das als gelungen bezeichnet werden darf.
Sechs Musiker sorgten für dieses wirklich ungewöhnliche Erlebnis, wenn man es mit den vie-len eher beschaulichen Aktivitäten am Ende eines Jahres vergleicht, mit denen die meisten Lions Clubs für den guten Zweck Spenden sammeln. Als „Xmas Jazz-Jam-Session“ war die Veranstaltung angekündigt worden und es wurde nicht wenig mehr verraten, als dass „Studenten vom Jazz-Institut Berlin“ unter der Leitung von Peter Weniger spielen würden. Nun bürgt der Name dieses Saxophonisten unter Jazz-Kennern allein für höchste musikalische Qualität und Fans wissen, dass Weniger mit Stars wie Peter Herbolzheimer und in der Big Band des Südwestdeutschen Rundfunks gespielt hat. Doch hätten die Lionsfreunde verraten, dass der inzwischen als Professor am Berliner Jazz-Institut unterrichtende Weniger mit seinen Studenten zwischen Modern und Free Jazz wandeln würde, so wären wohl nur die echten Fans dieser nicht gerade massentauglichen Stilrichtungen zur Charity-Veranstaltung erschienen.
So aber war das Restaurant „Weinrot“ im Hotel Savoy, dem Clubtreffpunkt der Lionsfreunde, schnell gefüllt und auch jene Gäste, die sich anfangs von den vermeintlich disharmonischen Klängen überrascht zeigten, sparten im Laufe des Abends nicht mit Applaus für die vielen vielseitigen Soli, die von den Musikern dargeboten wurden. Am Ende stand auch beim Publikum, das dem Modern und Free Jazz bislang wenig abgewinnen konnte, die Erkenntnis: Nur wer sein Instrument wirklich perfekt beherrscht, wer gleichsam ein begabter Solist ist, kann auf der experimentellen Bühne dieser Musikstile sicher agieren. Dass die Musiker um Peter Weniger mehr als nur Studenten am Beginn ihrer Ausbildung sind, wurde schnell deutlich: Hier waren Könner zusammengekommen, um einer nicht alltäglichen Charity-Veranstaltung zum Erfolg zu verhelfen. Und so manch ein Gast fand auf diesem Weg Zugang zu einem bis-lang ungewohnten Musikstil.
Für die Lions Berlin-Savigny bedeutete dies: Einerseits kamen durch die Eintrittsgelder Spenden für junge Musiker zusammen, andererseits wurde dem avantgardistischen Jazz neues Publikum erschlossen. Nicht zuletzt war der Erfolg auch ein Beweis dafür, dass immer wieder Mut für ungewöhnliche Veranstaltungen gefragt ist, um dem Gedanken „We serve“ neue Kraft zu geben.Bernd Schwintowski
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Zuschuss für Weihnachtsfeier der Tee- und Wärmestube in Königs Wusterhausen
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Der Tee- und Wärmestube in Königs Wusterhausen konnte der Präsident des Lions Clubs Thomas Timm Mitte Dezember einen Zuschuss in Höhe von 200 Euro zur Weihnachtsfeier übergeben. Die Summe war zuvor bei einem Sektverkauf während der Königs Wusterhausener Hoffeste eingenommen worden. Die Weihnachtsfeier wird für alle ehrenamtlichen Mitarbeiter der Tee- und Wärmestube organisiert, die diese von Caritas und Diakonie betriebene Einrichtung regelmäßig unterstützen. Hilfsbedürftigen Menschen werden dort warmes Essen, aber auch Wasch- und Duschmöglichkeiten, angeboten. Das Team um Leiterin Heike Kötter weiß, dass mitunter schon ein Gespräch weiterhelfen kann. Eine Lions-Plakette am Haus wird künftig auf die Unterstützung des Clubs hinweisen.
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Lions-Stammtisch jeden ersten Donnerstag im Monat um 13 Uhr im „Reinhard’s“ am Kurfürstendamm (Kurfürstendamm 27, 10719 Berlin). Anmeldungen über Dr. Joachim Petrasch, Telefon 030-7866906 bzw. E-Mail petrasch1@freenet.de, sind erbeten.
Sonntag, 9. Januar 2011, 11 Uhr Distrikt-Neujahrsempfang im dbb forum berlin (Friedrichstraße 169/170 in Berlin-Mitte – gegenüber den Galeries Lafayette)
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Eigentlich war dieser Newsletter vor Weihnachten vorgesehen. Und so haben wir uns wieder einmal zu entschuldigen, einen Termin nicht eingehalten zu haben. Freilich war es ein selbst gewählter, noch dazu aus der Erfahrung heraus, dass die Adventszeit mitunter doch ganz schön stressig wird – in Beruf, Familie und Ehrenamt. Deshalb eine Bitte: Redaktionsschluss heißt nicht umsonst Redaktionsschluss, der Termin sollte bei Zulieferungen also eingehalten werden. Außerdem haben wir doch noch eine andere tolle Plattform für aktuelle Berichte: unsere Internetseite www.lions111on.de. Nur leider nutzen wir die bisher viel zu wenig. Es wäre schön, wenn wir hier im neuen Jahr ein Stück vorankommen würden. Ich bin wie immer über meine E-Mail-Adresse zteam.an@t-online.de oder die Handy-Nummer 0171 3617193 zu erreichen.
Das Presse-Team von lions111ON.de wünscht Ihnen einen guten Start in das neue Jahr. Bleiben Sie gesund.
Ihre Anett Zimmermann
Kabinettbeauftragte für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Pressesprecherin
PS: Als Redaktionsschluss war der 25. des Vormonats festgelegt worden. Ausnahme wird wohl die Januar-Ausgabe bleiben. Es sei denn, jemand übernimmt die 2012er Ausgabe freiwillig…
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Newsletter Lions 111ON Januar 2011 zum Download:
Newsletter_Januar_2011_Lions111ON_Deutschland.pdf (768 KB)
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