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Lions Clubs International
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Berlin
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Kabinett-Sekretärs Schulung
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01.03.2012

Lions Stammtisch
Berlin

13:00 Uhr Reinhards


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Juli/August 2008
Notiz zum vorläufigen Abschlussbericht der Kampagne SightFirst II - Lichtblick für Blinde

Riesenerfolg! Über 200.000.000 $ für den Kampf gegen vermeidbare Blindheit

Im Rahmen der weltweiten Kampagne SightFirst II, die in Deutschland unter dem Namen "Lichtblick für Blinde" bekannt ist, haben die Lions Clubs und ihre Mitglieder 200.329.000 US$ zum Kampf gegen vermeidbare Blindheit eingeworben.

Allein in Deutschland beträgt der Anteil an dieser Gesamtsumme 7.600.000 US$ (4.847.000 Euro).
Die auf drei Jahre angelegte Kampagne SightFirstII, die auf Bitten der Vereinten Nationen und der Weltgesundheitsorganisation WHO von Lions Clubs International ins Leben gerufen worden war, ist offiziell am 30.06.08 zu Ende gegangen.

Ziel ist es, mit den Spendengeldern die Zahl der blinden Menschen von derzeit ca. 36 Mio. auf unter 20 Mio. bis zum Jahr 2020 zu reduzieren. Die in Deutschland gesammelten Gelder werden nun konkret verwendetfür den Bau eines Ausbildungszentrums mit angeschlossener Augenklinik in Kinshasa / DR Kongo, zur Verhütung von Kinderblindheit in Kinshasa / DR Kongo durch Ausbildung von ehren-   amtlichen Helfern und medizinischen Fachkräften, Aufbau eines Sehbehinderten-Dienstes sowie Erweiterung des Ophthalmologen -Teams und Ausstattung der bestehenden Klinik, in der 85% der starblinden Kinder operiert werden.

Die sehbehinderten und operierten Kinder sollen ihren Fähigkeiten entsprechend sozialpädagogisch und schulisch gefördert werden, zur Ausbildung von medizinischem Personal und Augenärzten in entlegenen Gebieten Afrikas, wo zur Zeit 1 Augenarzt bis zu 2.000.000 Menschen versorgt (in Deutschland 1 für 13.000).

Udo Genetsch
111-MS, DG 2007/08

Campaign SightFirst II im District 111 ON

Zweite weltweite Kampagne zur Verhütung von Blindheit

Hilfswerk der Deutschen Lions e.V.  zur Webseite >>>
Es war 1925, acht Jahre nach der Gründung der Lions, als die taubblinde Helen Keller die Lions auf ihrem internationalen Kongress aufforderte, Ritter der Blinden im Kampf gegen die Dunkelheit zu werden. Seitdem widmen sich die Lions der Bekämpfung und Verhütung von Augenkrankheiten und Blindheiten. Seit 1990 engagieren sich die Clubs dafür erfolgreich mit der Initiative SightFirst und warben über 185 Millionen US-Dollar ein. Über 100 Millionen Blinden und Sehbehinderten konnte damit weltweit geholfen werden.


ERFOLGREICHE DEUTSCHE BILANZ

Durch zahlreiche Aktivitäten haben die deutschen Lions in den vergangenen Jahren erhebliche finanzielle Mittel für SightFirst aufgebracht, um über 40 Krankenhäuser zu bauen oder zu sanieren und ca. 35 Fahrzeuge für mobile Augendienste sowie Material, OP-Ausrüstungen, Geräte und Medikamente in über 14 Ländern bereitzustellen. Weiterhin finanzieren die Lions Ausbildungsstipendien für 48 Augenärzte. Insgesamt wurden Projekte im Gesamtwert von über 14 Mio. EUR (einschließlich der Zuschüsse von EU und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, BMZ) ermöglicht. Aber auch in Deutschland profitieren Einrichtungen vom Engagement der Lions: So entstanden durch die Unterstützung der Lions die Hornhautbanken Nordrhein-Westfalen an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf, in Saar-Lor-Lux in Homburg/Saar und an der Universität Freiburg.


SIGHT FIRST II - DIE NEUE HERAUSFORDERUNG

Im Jahre 2004 sind die Lions von der UNO und der WHO darum gebeten worden, eine weitere große internationale Kampagne zu initiieren. Ziel der Kampagne SightFirst II ist es, in den Jahren 2005 – 2008 insgesamt 150 bis 200 Millionen US-Dollar zur Verhütung und Bekämpfung von Augenkrankheiten und Blindheit in den ärmsten Ländern der Erde zu sammeln.
Diese Mittel können im Kampf gegen die vermeidbare Blindheit, bei dem die Lions von der UNO und der WHO unterstützt werden, helfen, da sich die Ursachen für Blindheit in den meisten Fällen in mangelnder Ernährung und fehlender medizinischer Versorgung finden. So kommt beispielsweise in Afrika ein Augenarzt auf eine Million Menschen, in Deutschland liegt das Verhältnis bei 1 : 13.000.

Aber gerade in den armen Ländern bedeutet Erblinden eine Katastrophe für die ganze Familie. Denn nur gesunde Menschen können ihre wirtschaftlichen Verhältnisse und die Lebenssituation ihrer Familien selbständig in die Hand nehmen. Eine soziale Absicherung gibt es nicht. Daher riefen mehrere Organisationen, darunter die WHO und die Christoffel Blindenmission e.V. (CBM) 1999 die weltweite Kampagne „Vision 2020 – The Right to Sight“ ins Leben. Das Ziel lautet, bis zum Jahr 2020 die Zahl der Blinden auf 20 Millionen zu senken. Ohne Eingriffe würde sie im gleichen Zeitraum auf 75 Millionen steigen!

Momentan leben laut der WHO 37 Millionen blinde Menschen auf der Welt. Das bedeutet, dass die zahlreichen augenmedizinischen Projekte bereits erste Erfolge zeigen, denn vor einigen Jahren gab es noch über 40 Millionen blinde Menschen. Dennoch:

80 % der Blindheit auf der Erde wären vermeidbar,

denn die Hälfte aller Blinden leidet am Grauen Star (Katarakt), einer Trübung der Augenlinse. Es bedarf lediglich einer kleinen Operation, die für Erwachsene in diesen Ländern 30 Euro kostet, um den Grauen Star zu heilen. Durch das Einsetzen einer intraokularen Linse bekommt der Betroffene sein Augenlicht zurück. Die geheilten Menschen können wieder für sich und ihre Angehörigen sorgen und so den leidvollen Kreis von Blindheit und Armut durchbrechen.

Die SightFirst II wurde auf der 88. Internationalen Convention im Jahr 2005 in Hongkong gestartet und hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2008.


„LICHTBLICK FÜR BLINDE“ -- DAS ENGAGEMENT DER DEUTSCHEN LIONS
Die deutschen Lions beteiligen sich an diesem weltweiten Kampf gegen die Blindheit mit der Kampagne SightFirst II „Lichtblick für Blinde“, die das Hilfswerk der Deutschen Lions e.V. in Kooperation mit der erfahrenen Christoffel Blindenmission (CBM) in Bensheim durchführt. Die Kampagne soll deutschlandweit 5,28 Millionen Euro für vier Augenprojekte in Afrika einbringen, wo allein 6,8 Millionen blinde Menschen leben. „Schenken Sie den Menschen in Afrika Augenlicht und ein selbstbestimmtes Leben!“ ist das Motto des Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Dr. Jürgen Rüttgers, der die Schirmherrschaft der Kampagne übernommen hat. Die Projekte werden durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung nach Möglichkeit mitfinanziert.
Im Rahmen des 106. Berliner Presseballs am 14. Januar 2006 startete öffentlich die Kampagne "Lichtblick für Blinde" in Deutschland.

VIER GEZIELTE PROJEKTE

Zu den ausgewählten deutschen Projekten zählen Neubau und Einrichtung eines Augenhospitals in einem Armenviertel der Hauptstadt Kinshasa, daran angeschlossen ein Ausbildungszentrum für Augenärzte und medizinische Fachkräfte aus dem Kongo und anderen französischsprachigen Ländern Afrikas. Hierfür besteht eine Kooperation zwischen den lokalen Lions (D 409-Kongo), CBM, der kongolesischer Regierung, der Erzdiözese Kinshasa und der Universität Rostock. Mittelfristig sollen die Ärzte an diesem Augenhospital jährlich 80.000 Untersuchungen und 4.000 Star-Operationen durchführen.

Das zweite gemeindenahe Projekt möchte Familien darüber aufklären, wie sehbehinderten und blinden Kindern geholfen werden kann. Neben der Beratung werden starblinde Kinder auch operiert und anschließend sozialpädagogisch betreut. Sehbehinderte Kinder bekommen zudem eine Brille.

Als drittes Projekt strebt die Kampagne SightFirst II die Einrichtung eines englischsprachigen Ausbildungszentrums für Augenärzte an der Universität Nairobi/Kenia an. Dieses Projekt begleitet die Universität München in Zusammenarbeit mit dem Distrikt 111-BS seit 1993.

Die Förderung weiterer Augenarztstipendien stellt das vierte Projekt dar.


SIGHT FIRST II IM DISTRICT 111 ON

Neben dem deutschen Start der Kampagne in Berlin fühlt sich der District 111 ON auch mit der Universität Rostock verbunden, die das Projekt des Ausbildungshospitals in Kinshasa begleitet. Anfang März 2006 hat deshalb in Rostock die Regionenkonferenz der Region III Mecklenburg-Vorpommern die Kampagne SightFirst II durch den SF-Beauftragten des Distriktes N Dr. Thomsen und den Oberarzt Dr. Schittkowski der Universitätsaugenklinik in Rostock vorgestellt. Mehrere Clubs bekundeten daraufhin ihre Unterstützung. Auch in Berlin und in Brandenburg haben sich Lions Clubs zum Engagement für SightFirst II bekannt.
Auf der District-Versammlung am 8. April 2006 in Neubrandenburg stellte der neu berufene Kabinettbeauftragte für SightFirst II (KSF) im Distict ON Sven Zuber (LC Cottbus) ausführlich die Kampagne vor. Detaillierte Informationen gibt es im Internet unter www.lichtblick-fuer-blinde.de und künftig auch unter www.lions111on.de. Die Zeitschrift „DER LION“ berichtet in jeder Ausgabe über die aktuelle Entwicklungen. In den nächsten Wochen erhalten alle Clubs auf dem Postweg vom KSF weitere ausführliche Informationen.

Um SightFirst II „Lichtblick für Blinde“ erfolgreich durchzuführen, besteht Bedarf an erheblichen finanziellen Mitteln. Zur Orientierung kann dabei gelten: je Clubmitglied würden für die Projektlaufzeit bis 30. Juni 2008 insgesamt 120 Euro (bzw. für die Lionsjahre 2006/2007 und 2007/2008 jeweils 60 Euro je Mitglied) benötigt. Dieser Wert soll den Umfang der Activities besser abschätzen helfen. Es ist nicht daran gedacht, die Beiträge von den Clubmitgliedern einzufordern, sondern durch eigene SighFirstII-Activities der Clubs externe Spendengelder zu sammeln. Denkbar sind hierfür auch Zonenveranstaltungen.


Spenden bitte an:

Hilfswerk der Deutschen Lions e.V.
Volksbank Main-Taunus
BLZ 500 922 00
Kto 30 33 33 30

Stichwort: Lichtblick für Blinde

Zuwendungsbestätigungen werden durch das HDL selbstverständlich erteilt!
Das HDL registriert die Spenden nach Districten.


UNTERSTÜTZUNG

Zur Unterstützung der Clubarbeit stehen verschieden Mittel zur Verfügung. Bitte sprechen sie den KSF an. Erhältlich sind verschiedene Flyer, Plakate, CD-ROM´s mit umfangreichem Hintergrundmaterial und PowerPoint-Präsentationen sowie SightFirst-Videos.

Besonders erwähnenswert ist das Denksport- und Legespiel HIQU. Es besteht aus vier scheinbar einfachen Holzteilen. Mit diesen vier Teilen lassen sich hundert geometrische Figuren in acht Schwierigkeitsstufen legen.
Das Holzspiel HIQU, erhältlich beim Hilfswerk der Deutschen Lions (HDL), sorgt nicht nur für Unterhaltung, sondern es unterstützt gleichzeitig die weltweite Lions-Kampagne SightFirst II. Das Spiel kostet 9,95 (zzgl. Portokosten). Der Reinerlös fließt in Projekte der deutschen Lions, die im Rahmen der Kampagne SightFirst II -„Lichtblick für Blinde“ realisiert werden. Das Spiel bietet sich auch für Verkaufsactivities an. Weitere Informationen sind beim KSF erhältlich, auch zu den Initiativen „Sammeln von Tinten- und Tonerkartuschen zugunsten von SF II“ und einem Telefondienst, bei dem ein Teil der Gesprächsgebühren für die Kampagne gespendet wird.

Ansprechpartner + Informationen + Hilfestellung + Rücksprachen:

LIONS CLUBS INTERNATIONAL
District 111 Ost - Nord

Sven Zuber (LC Cottbus)
Kabinettbeauftragter für SightFirst II

Cottbuser Straße 85
03149 Forst (Lausitz)

Telefon: 0173 2926420
Fax & Voicebox: 01212 592168234
E-Mail: KSF111ON@email.de


Jeder Club im District wird gebeten, sich an der Kampagne zu beteiligen.
Schenken Sie den Blinden einen Lichtblick und unterstützen Sie SightFirst II.